Das richtige Futter

Das richtige Futter für Hund und Katze

Die Fütterung von Hund und Katze ist sicherlich ein Thema, über das man sich ewig und tausend Jahre streiten könnte.

Was wir nicht bestreiten können: Was man in einen Körper reinsteckt, macht etwas mit diesem Körper. Das gilt beim Menschen und das gilt beim Tier.

Fakt ist: Übergewicht, Diabetes, Unverträglichkeiten, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose, Arthritis, Zahnporbleme, Nierenerkrankungen und Lebererkrankungen stehen beim Menschen in vielen Fällen mit der Ernährung im Zusammenhang1. Warum sollte das bei Hund und Katze anders sein?

Natürliche Ernährung von Hund und Katze

Überleg einmal kurz selbst:

Was frisst die Katze in der Natur, wenn sie auf sich allein gestellt ist? Was frisst der Hund, wenn er auf sich allein gestellt ist?

Bei der Katze denken viele gleich an Mäuse und Vögel. Und das mag stimmen. Beim Hund würden viele aber jetzt an Abfälle denken, oder? Wie viele Straßenhunde sieht man im Ausland, die in Wohngebieten die Abfälle durchforsten?

Und da liegt die Antwort. Wie sagt ein schlauer Mensch so schön: In der Natur geht alles den Weg des geringsten Widerstands. Wenn der Hund in der Stadt von Abfällen leben kann, warum sollte er sich die Mühe machen und auf dem Land Beute jagen? Und ich behaupte, dass das gleiche für Straßenkatzen gilt, die nicht versorgt werden. Auch sie durchforsten Abfälle vermutlich öfters, als man vermutet. Gesund ist das weder für den Hund noch die Katze.

Aber was ist die natürliche Ernährung von Hund und Katze?

1. Katzen sind und bleiben Fleischfresser. Alles andere können sie nicht in dem Umfang verwerten, wie es ein Mensch oder auch Hund kann.

2. Der Hund ist immer noch ein Verwandter des Wolfes und so sieht auch die Ernährung des Hundes aus. Nur, weil der Hund bestimmte Dinge verwerten kann, heißt es nicht, dass sie gut für ihn sind. Das Resultat darf dann im schlimmsten Fall der Tierarzt, Tierheilpraktiker, Tierernährungsberater, Tierphysiotherapeut, Tierostheopath, usw. gerade biegen.

Ein Tier kostet Geld

Hundebesitzer denken hier in meiner Erfahrung eher daran, als Katzenbesitzer. Ein Tier kostet Geld. Je nach Größe des Hundes liegt man pro Jahr gut zwischen 500 und 3000 EUR, wenn man Futter, Versicherungen, Steuer, ggf. Training/Hundeschule, Tierarzt, Zubehör, uvm. mit einrechnet. Katzen sind vermeidlich günstiger, da hier das Training und die Steuer wegfallen.

Aber – ist das Tier einmal krank, kann sich das Blatt wenden. Medikamente und Tierarztbesuche können richtig, richtig teuer werden. Werden noch alternative Heilkundler hinzugezogen, geht das richtig ins Geld.

Deshalb finde ich es schade, dass viele Tierbesitzer die Verantwortung über die Gesundheit ihrer Tiere scheinbar an den Tierarzt abgeben. Aber hat nicht jeder Tierhalter hier eine Möglichkeit vorzubeugen?

Sicherlich ist hochwertiges Tierfutter teuer. Eine 400 g Dose Nassfutter im Discounter ist zum Teil für unter € 0,50 erhältlich. Da macht es einen Unterschied, wenn 400 g hochwertiges Nassfutter im Fachgeschäft mal eben über € 2,00 oder € 3,00 kostet.

Hier sind ein paar Unterschiede, die in den meisten Fällen zutreffen:

  1. Die empfohlene Futtermenge ist beim günstigen Futter meist höher, damit der Bedarf an Nährstoffen gedeckt ist.
  2. Die Zutatenauflistung im hochwertigen Nassfutter ist meist detaillierter und verständlicher (60 % Huhn (Fleisch, Herz, Leber) vs. Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (davon 4 % Huhn)).
  3. Hochwertiges Futter enthält oft artgerechte und hochwertigere Bestandteile der Ernährung (Fleisch, Innereien, Knochen vs. Fleischmehl, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Getreide, Zucker)

Das sind nur einige Beispiele. Meine goldene Regel: Wenn du nicht verstehst, was im Futter enthalten ist, lass die Finger davon.


Im Endeffekt denke ich, dass man im Leben eines Tiere die gleiche Menge an Geld reinsteckt. Entweder investiere ich vorher in das Tier und tue alles, damit das Tier gesund ernährt wird, genug Bewegung und Auslastung hat und wenig Stress hat. Oder ich investiere das Geld im Nachhinein in Tierärzte, Spezialfutter und alternative Heilmethoden.

Natürlich kann man das nicht pauschalisieren. Die Ernährung und der Umgang mit dem Tier allein sind keine Garantie für ein langes, gesundes Leben. Verschiedene Umwelteinflüsse, Lebensereignisse und auch die Gene spielen hier eine Rolle. Aber mit gesunder Ernährung, kann man schon viel bewirken!

Wenn du mehr wissen möchtest, dann sei am 02. November 2021 um 18:30 Uhr bei meinem Webinar zum Thema „Wunderwelt Fertigfutter“ dabei. 🙂 Hier geht es zur Buchung.

Ich freue mich auf dich! 🙂

Deine Nicole


  1. https://www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/richtige-ernaehrung/ernaehrungsabhaengige-krankheiten#:~:text=Die%20bekanntesten%20ern%C3%A4hrungsassoziierten%20Krankheiten%20sind%3A&text=erh%C3%B6hte%20Blutfettwerte%2C,Osteoporose.

Kommentare sind geschlossen.